Am Anfang wurde der Nerdbär wach
Ich wollte Werkzeuge, die zu mir passen. Weniger Überfluss, mehr Platz für meine eigenen Vorstellungen.
Microsoft 365 war mir zu umfangreich. Vieles brauchte ich schlicht nicht, und mit Teams wurde ich nicht warm. Also wechselte ich zunächst zu Infomaniak kSuite.
Später wollte ich mehr selbst gestalten: eigene Domain, eigenes Aussehen, eine Umgebung für meine Arbeitsweise. Da wurde der Nerdbär wach.
Im Herbst 2024 stiess ich auf Nextcloud AIO. Ausprobieren, nachlesen, einrichten, wieder ändern. Einige lange Abende und mehrere Wochen später waren beide Firmen umgestellt.
Es lief. Schön! Aber es hatte auch einiges an Zeit und Nerven gekostet. Weitere Umstellungen? Vorerst lieber nicht.
Warum ich doch weitermachte
Im Februar 2025 verhängten die USA persönliche Sanktionen gegen Karim Khan, den damaligen Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs. Das beschäftigte mich.
Wir arbeiten, organisieren und kommunizieren über digitale Dienste. Was passiert, wenn politische Entscheidungen plötzlich darüber bestimmen, wer diese noch nutzen darf? Wie viel hängt bei mir an Unternehmen, deren Entscheidungen und Verpflichtungen ich kaum beeinflussen kann?
Ich wollte nicht nur darüber nachdenken, sondern herausfinden, was ich selbst ändern kann. Damit begann mein eigentliches Experiment: Wie weit komme ich ohne Big Tech und US-Unternehmen?
Nicht als Boykottaufruf. Sondern als Versuch mit meinem eigenen Alltag.
Meine Spielregeln: eine Richtung, kein Reinheitsgebot
Für die Auswahl meiner Werkzeuge habe ich mir eine Reihenfolge gesetzt:
- Am liebsten Open Source.
- Wenn sinnvoll, selbst hostbar.
- Möglichst kein Big Tech.
- Möglichst kein US-Unternehmen.
Das sind Wünsche, keine Aufnahmeprüfung. Eine Lösung muss nicht alle vier Punkte erfüllen, um für mich sinnvoll zu sein. Sie muss vor allem im Alltag funktionieren.
Und ein US-Unternehmen ist nicht automatisch schlecht oder unethisch. Für mich gehört aber auch dazu, unter welchen rechtlichen Bedingungen ein Anbieter arbeitet.
Für Unternehmen kann beispielsweise der CLOUD Act wichtig sein. Bestimmte Kommunikations- und Cloud-Anbieter unter US-Gerichtsbarkeit können unter gesetzlichen Voraussetzungen zur Herausgabe von Daten verpflichtet werden, die ihrer Verfügung unterliegen. Auch dann, wenn diese ausserhalb der USA gespeichert sind. Der Serverstandort allein beantwortet die Frage also nicht.
Das ist ein anderes Thema als Sanktionen. Für mich gehört beides zur Überlegung: Welche Abhängigkeiten gehe ich ein, und welche möchte ich reduzieren?
Was anfangs Wochen dauerte, geht heute deutlich schneller
Nach meinen ersten Nextcloud-Abenden hätte ich nicht gedacht, dass mir weitere Umstellungen einmal leichtfallen würden.
Aber ich wurde mit jeder Einrichtung und Migration schneller. Gleichzeitig wurden die Werkzeuge zugänglicher. Vor allem KI-Unterstützung hat für mich vieles verändert: Ideen, die ich früher liegen gelassen hätte, kann ich heute tatsächlich umsetzen.
Ich halte fest, wie etwas eingerichtet wurde, welche Besonderheiten es gibt und was bei Wartung und Updates zu beachten ist. So fange ich nicht jedes Mal von vorne an.
Wie viel sich verändert hat, merkte ich bei meinem Notion-Ersatz. An einem einzigen Tag habe ich Migrationen zu AFFiNE, Anytype und Baserow durchgeführt und die Lösungen mit meinen eigenen Inhalten getestet. Danach konnte ich entscheiden, was zu mir passt.
Nicht jede Migration geht so schnell. Aber meine lange Lernkurve bedeutet auch nicht, dass andere dieselben Umwege machen müssen.
Das prägt inzwischen meine Arbeit mit Automatisierung und KI: eine konkrete Idee nehmen, ausprobieren und etwas daraus machen, das im Alltag hilft.
Und genau da begann der Spass. Weil es funktionierte. Weil mir beim Umsetzen schon die nächste Idee kam. Weil aus «Das wäre schön» immer öfter ein «Das geht!» wurde.
Was ich heute anders nutze
Ich habe nicht an einem Wochenende alles ausgetauscht. Die Wechsel kamen nach und nach. Manche waren schnell erledigt, andere brauchten Vorbereitung und etwas Geduld.
Hier findest du meinen aktuellen Stand. Keine Bestenliste und kein Versprechen, dass jede Lösung für alle passt. Klapp einfach auf, was dich interessiert.
Arbeiten und Organisieren
Microsoft 365 → Nextcloud AIO
Heute laufen in meiner Nextcloud-Umgebung unter anderem Kalender, Kontakte, Fotos, Backups, Videokonferenzen und Terminbuchung zusammen.
Der Weg dorthin war mein aufwendigster Einstieg. Dafür konnte ich die Umgebung nach meinen Vorstellungen einrichten. Nicht einfach ein Firmenkonto irgendwo, sondern etwas Eigenes, das zu meiner Arbeit passt.
Microsoft Office → OnlyOffice
Für meine Office-Arbeit nutze ich inzwischen OnlyOffice. Für mich zählt, ob ich meine Aufgaben damit erledigen kann. Ob es jede einzelne Funktion von Microsoft Office ebenfalls gibt, ist weniger wichtig.
Bisher passt es für das, was ich brauche.
Outlook → Nanomail: mein selbst gebauter Mailclient
Meinen Mailclient Nanomail habe ich selbst gebaut. Das hätte ich vor einiger Zeit noch nicht gemacht.
Heute kann ich mir eine Oberfläche so gestalten, wie ich sie brauche, statt ausschliesslich zwischen fertigen Programmen zu wählen. Für mich ist Nanomail deshalb mehr als ein Outlook-Ersatz: Es zeigt mir, was inzwischen möglich ist.
Notion und Miro → AFFiNE
AFFiNE ersetzt bei mir sowohl Notion als auch Miro und läuft selbst gehostet. Vor der Entscheidung habe ich auch Anytype und Baserow mit meinen eigenen Inhalten ausprobiert.
Inzwischen habe ich viele eigene Anpassungen an der Oberfläche und Bedienung vorgenommen. Hier etwas anders anordnen, dort einen Ablauf vereinfachen. So passt sich die Umgebung immer mehr meiner Arbeitsweise an – statt umgekehrt. Möglich ist das, weil ich Zugriff auf den Quellcode habe.
Kommunikation und Alltag
E-Mail → Infomaniak und Proton Mail
Für E-Mail nutze ich heute Infomaniak und Proton Mail. Nicht alles muss dafür auf meinem eigenen Server laufen.
Manchmal passt ein gut gewählter Dienst einfach besser. Auch das gehört für mich zum Experiment: selbst entscheiden, was ich betreiben möchte und was ich lieber einem Anbieter überlasse.
WhatsApp → Signal – noch nicht vollständig
Signal ist meine Alternative zu WhatsApp. Vollständig gewechselt bin ich allerdings nicht, weil meine Familie nicht vollständig mitgewechselt ist.
Eine App kann noch so gut passen: Wenn die Menschen fehlen, mit denen ich sprechen möchte, hilft mir das wenig. Kommunikation ist eine gemeinsame Sache.
Google Maps → HERE WeGo und Mapbox
Für Karten nutze ich heute HERE WeGo und Mapbox statt Google Maps. Dabei geht es nicht nur darum, selbst den Weg zu finden.
Mapbox bietet auch tolle Möglichkeiten für meine Arbeit an Websites: eigene Karten gestalten, Standorte einbinden und interaktive Kartenfunktionen entwickeln. Wieder so ein Wechsel, bei dem sich neben dem Ersatz gleich neue Möglichkeiten auftun.
Spotify → Deezer – ein anderer Beweggrund
Bei Spotify ging es mir weniger um digitale Unabhängigkeit als um die Richtung, die das Unternehmen einschlägt. Mich störte der Umgang mit KI-generierter Musik. Dazu kamen Berichte darüber, wie Spotify bestimmte Playlists mit günstiger lizenzierter Produktionsmusik bestückt. Das ist nicht dasselbe, hat für mich aber dieselbe Frage aufgeworfen: Welchen Platz haben die Künstler:innen dabei noch?
Auch die Investitionen von Spotify-Mitgründer Daniel Ek über Prima Materia in das Rüstungsunternehmen Helsing spielten für mich eine Rolle. Das sind keine Investitionen von Spotify selbst – für meine Entscheidung war die Verbindung trotzdem wichtig. Deshalb höre ich heute mit Deezer.
Mailchimp → Brevo
Für Newsletter und E-Mail-Marketing nutze ich heute Brevo, einen Anbieter aus Frankreich. Die Funktionen, die ich zuvor bei Mailchimp gebraucht habe, finde ich dort ebenfalls.
Für mich als kleines Einzelunternehmen ist die Pay-as-you-go-Möglichkeit besonders praktisch: E-Mail-Guthaben kaufen und nach Bedarf verwenden, ohne laufendes Versandabo. Das Guthaben verfällt nicht. Gut, wenn nicht jeden Monat gleich viele E-Mails anfallen.
Resend → Brevo
Auch meine transaktionalen E-Mails laufen inzwischen über Brevo statt Resend. Das sind beispielsweise Bestätigungen und andere Nachrichten, die eine Website oder Anwendung automatisch verschickt.
Damit nutze ich für Newsletter und Systemnachrichten denselben Anbieter. Das Prepaid-Guthaben lässt sich für beide Versandarten einsetzen.
Geräte, Browser und Suche
Windows → Linux mit Omarchy
Vor Linux hatte ich lange ziemlich viel Respekt. In meiner Vorstellung sass ich ständig im Terminal und suchte Befehle zusammen, damit überhaupt etwas funktioniert.
Mit Omarchy und KI-Agenten sieht mein Alltag anders aus: Ich beschreibe, was ich brauche, und lasse mir bei der Einrichtung oder Umsetzung helfen. Nicht alles klappt auf Anhieb. Aber das ist etwas anderes, als mich allein durch Terminalbefehle zu fummeln. Die Hürde war deutlich kleiner, als ich erwartet hatte.
Google Pixel → Fairphone
Beim Fairphone wollte ich wissen: Kann ein Smartphone, das Reparierbarkeit, längere Nutzung und fairere Lieferketten in den Mittelpunkt stellt, mit den grossen Herstellern mithalten?
Meine Antwort für meinen Alltag: Ja! Es macht, was ich brauche. Und mir gefällt, dass ich einzelne Teile austauschen kann, statt bei einem Defekt gleich das ganze Gerät zu ersetzen. Beim Betriebssystem bin ich wegen meiner Banking-Apps vorerst bei Android geblieben.
Google Chrome → Helium und Zen Browser
Statt Chrome nutze ich heute Helium und Zen Browser. Beide sind Open Source und legen Wert auf Datenschutz.
Helium basiert auf Chromium und blockiert Werbung und Tracker bereits standardmässig. Zen baut auf Firefox auf und bringt dessen Tracking-Schutz mit. Dazu kommen Arbeitsbereiche und eine anpassbare Oberfläche; ein Werbeblocker wie uBlock Origin lässt sich ergänzen. Zwei unterschiedliche Ansätze, die für mich gut funktionieren.
Google Search → Kagi und DuckDuckGo
Für Kagi bezahle ich. Dafür suche ich werbefrei und bekomme mehr als ein Suchfeld: Zum Angebot gehören auch eine Kartenansicht, ein Übersetzungsdienst und ein KI-Assistent. Wie viel KI-Nutzung dabei ist, hängt vom Tarif ab.
Daneben nutze ich DuckDuckGo und bekomme auch dort sehr gute Ergebnisse. Die Suche finanziert sich vor allem über Anzeigen, die zur aktuellen Suchanfrage passen – nicht zu einem persönlichen Werbeprofil.
Gestalten und Erklären
Figma → OpenPencil und Penpot
Für Gestaltungsaufgaben nutze ich inzwischen OpenPencil und Penpot statt Figma. Dort entstehen Ideen und Entwürfe für meine Websites.
Die KI-Anbindungen helfen mir, Gestaltungsdokumente besser zu analysieren und damit weiterzuarbeiten. Das bringt Gestaltung und technische Umsetzung für mich näher zusammen.
Loom → Komodo Decks
Mit Komodo Decks erstelle ich Videoanleitungen für meine Kund:innen. Sie erhalten einen Projektordner mit den passenden Tutorials und können jederzeit nachsehen, wie sie ihre Website bedienen oder Inhalte ändern.
Nicht alles merken müssen, einfach nochmals anschauen können. Dafür habe ich früher Loom genutzt, heute Komodo Decks.
Web und Infrastruktur
Google Analytics → selbst gehostetes Umami
Für die Besuchsmessung nutze ich selbst gehostetes Umami statt Google Analytics. Damit läuft auch die Auswertung meiner Website auf einer Infrastruktur, die ich selbst betreibe.
Umami zeigt mir übersichtlich, wie meine Website genutzt wird. Die Einrichtung solcher kleinen Helfer gehört auch zu meinen weiteren Dienstleistungen.
Hosting bei Hetzner
Meine Hosting-Infrastruktur liegt bei Hetzner in Deutschland. Selbsthosting bedeutet für mich also nicht, dass irgendwo unter meinem Schreibtisch ein Server brummt.
Ich miete die Server und betreibe meine Software darauf selbst.
Cloudflare → Bunny.net
Bei Bunny.net nutze ich DNS, CDN, Storage und Edge Scripting. Also die Zuordnung meiner Domains, die schnelle Auslieferung von Website-Inhalten, Speicherplatz für Dateien und kleine Programme, die direkt an den Auslieferungsstandorten laufen.
Das sind die Dinge, die du beim Besuch einer Website meist gar nicht siehst. Sie gehören aber genauso dazu. Bunny.net übernimmt bei mir mehrere Aufgaben, für die ich zuvor Cloudflare eingesetzt habe – passend zu dem, was ich tatsächlich brauche.
Automatisierungen mit selbst gehostetem n8n
Für Automatisierungen nutze ich selbst gehostetes n8n. Damit verbinde ich Werkzeuge und gestalte eigene Abläufe.
Gerade darin liegt für mich viel Freude: Die einzelnen Programme müssen nicht einfach nebeneinanderstehen. Ich kann dafür sorgen, dass sie zusammenarbeiten.
Wo ich bewusst noch nicht gewechselt habe
Nicht jeder Wechsel wäre für mich heute sinnvoll. Diese Ausnahmen gehören dazu:
- Claude Code und Codex: Ich habe immer wieder mit Open-Weight-Modellen verschiedener Anbieter experimentiert. Für meine Aufgaben liefern Claude Code und Codex nach meiner bisherigen Erfahrung aber weiterhin die besten Ergebnisse. Ein Wechsel würde mich derzeit zu viel Leistungsfähigkeit kosten. Deshalb nutze ich beide weiter.
- WhatsApp: Signal ist meine Alternative. Weil meine Familie nicht vollständig mitgewechselt ist, bleibe ich auch über WhatsApp erreichbar.
- GitHub: Hier ist es bei mir bisher vor allem Bequemlichkeit. Den Wechsel möchte ich noch angehen.
- Android: Auf dem Fairphone bleibe ich wegen meiner Banking-Apps vorerst dabei.
KI hilft mir also, an vielen Stellen unabhängiger zu werden. Gleichzeitig bin ich bei wichtigen KI-Werkzeugen selbst abhängig. Das ist der aktuelle Stand, und der darf auch so im Artikel stehen.
Was ich gewinne – und was dazugehört
Am meisten gefallen mir drei Dinge: Kontrolle, Flexibilität und Daten bei mir.
Dazu kommt die Möglichkeit, selbst etwas zu verändern. Bei Open-Source-Software kann ich auf einer bestehenden Basis aufbauen und sie im Rahmen der jeweiligen Lizenz weiterentwickeln. Meine Anpassungen an AFFiNE sind ein gutes Beispiel.
Das hat für mich etwas von Handwerk. Etwas nehmen, verstehen, anpassen. Bis es so funktioniert, wie ich es brauche. Etwas selbst Gestaltetes ist für mich einfach besonders.
Natürlich gehören Updates, Backups und gelegentliche Fehlersuche dazu. Auch eigene Anpassungen wollen gepflegt werden. Die Verantwortung verschwindet nicht, nur weil die Software auf meinem Server läuft.
Die bisherigen Einschnitte empfinde ich trotzdem überwiegend als Verzicht auf gewisse Bequemlichkeiten, nicht auf essenzielle Funktionen. Und wo mir zu viel fehlen würde, bin ich bisher geblieben.
Und was bedeutet das für Unternehmen?
Wenn digitale Souveränität zugänglicher wird: Wie wichtig ist sie dann für Unternehmen?
Nicht alle brauchen eigene Server. Nicht jedes funktionierende Werkzeug muss weg. Aber wenn Einrichtung, Migration und Anpassungen einfacher werden, lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick auf Lösungen, die vorher zu aufwendig erschienen.
Für mich beginnt das mit ein paar konkreten Fragen:
- Können wir unsere Daten mitnehmen und anderswo weiterverwenden?
- Wie schwierig wäre ein Anbieterwechsel?
- Welche wichtigen Abläufe hängen an einem einzigen Dienst?
- Was möchten wir selbst betreiben, und was lieber abgeben?
Digital souverän zu sein heisst für mich nicht, alles allein zu machen. Sondern zu wissen, worauf die eigene Arbeit aufbaut, bewusst zu entscheiden und wechseln zu können, wenn es nötig wird.
Manchmal passt dafür eine selbst gehostete Lösung. Manchmal ein gut gewählter Anbieter. Wichtig ist, dass die Technik zur Unternehmung passt – nicht die Unternehmung zur Technik.
Etwas zurückgeben
Viele dieser Möglichkeiten gibt es, weil Menschen ihre Arbeit als Open Source zugänglich machen. Sie entwickeln, dokumentieren, suchen Fehler und helfen anderen weiter.
Kostenlos verfügbar heisst nicht kostenlos entstanden.
Wenn du ein Projekt gerne nutzt und die Möglichkeit hast, kannst du etwas zurückgeben: eine Spende, eine Mitgliedschaft oder ein bezahltes Angebot.
Es muss auch nicht immer Geld sein. Eigene Verbesserungen, Übersetzungen, Dokumentation und hilfreiche Fehlerberichte tragen genauso dazu bei, dass Projekte weiterkommen und bestehen bleiben.
Ich finde den Gedanken schön: auf der Arbeit anderer aufbauen und selbst etwas beitragen.
Schritt für Schritt die Zügel wieder in die Hand nehmen
Mein Experiment geht weiter. Manche Lösungen bleiben, andere werde ich vielleicht wieder ersetzen. Heute sehe ich das deutlich entspannter als nach meinen ersten Nextcloud-Abenden.
Du musst nicht alles umstellen, um etwas selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht gibt es eine Idee, die du schon länger ausprobieren möchtest. Einen Ablauf, der dich nervt. Oder ein Werkzeug, das nicht mehr zu dir passt.
Fang überschaubar an. Nicht erst, wenn die perfekte Alternative da ist. Nicht gleich mit der ganzen digitalen Umgebung.
Ein gelungener Schritt macht Lust auf den nächsten. So war es jedenfalls bei mir. Aus Gefummel wurde Erfahrung, aus Erfahrung mehr Freiheit zum Ausprobieren. Und daraus die Freude, mit der ich heute an neue Ideen gehe.
Nicht alles ist ersetzt. Nicht alles ist perfekt. Aber vieles funktioniert so, wie ich es mir wünsche.
Und das macht richtig Spass.